Kurkuma

Die Kurkuma oder auch Kurkume (Lat. Curcuma longa) ist eine Pflanzenart der Ingwergewächse und wird auch als der gelbe Ingwer, die Safranwurz, Gelbwurz oder Gilbwurz bezeichnet. Seine Herkunft ist auf Indien bzw. Südostasien zurückzuführen. Dort wird sie schon seit Jahrhunderten verehrt. Schon lange findet der Kurkuma in der traditionellen chinesischen Medizin und in der Ayurveda seine Verwendung. In Europa hingegen ist er vor allem in der Küche als Gewürz bekannt.

 


Die Kurkumapflanze schmeckt aber nicht nur in Gerichten als Gewürz, ihre heilende Wirkung bei vielerlei gesundheitlichen Problemen ist seit Jahrhunderten bekannt. Daher trägt sie unter anderem auch den Namen „Wunderwurzel“. Die Kurkumapflanze selbst wird bis zu einem Meter hoch und hat schilfartige hellgrüne Blätter. Der eigentliche Wurzelstamm findet dann getrocknet und pulverisiert als Gewürz seine Anwendung.

Der Inhaltsstoff Kurkumin und seine Wirkung


Vor allem das Kurkumin der Kurkumapflanze wirkt auf einfache und natürliche Weise heilsam auf den Körper. Kurkumin wirkt unter anderem:

  • Entzündungshemmend
  • Krebshemmend
  • Schmerzlindernd
  • Leitet Schwermetalle vom Körper aus
  • Hemmt den Knochenabbau

Kurkuma wird besonders bei folgenden Beschwerden Behandlung eingesetzt

  • Verdauungsbeschwerden
  • Arthritis
  • Alzheimer
  • Hohen Cholesterinspiegel
  • Hohen Blutzucker
  • Leber- und Gallenbeschwerden
  • Zur Heilung von Krankheiten

Verschiedene Untersuchungen haben aber gezeigt, dass die reine Aufnahme von Kurkuma als Gewürz in den meisten Fällen nicht ausreichend ist. Man spricht von einer niedrigen Bioverfügbarkeit, d.h., dass der Körper nur einen sehr kleinen Teil des Stoffes wirklich verwerten kann. Um dennoch von den gesundheitlichen Vorteilen des Kurkumins zu profitieren, eignet sich die Einnahme von Kurkuminkapsel bzw. Kurkuminpresslingen. In diesen ist das Kurkumin so aufbereitet, dass es vom Köper, insbesondere vom Darm, gut aufgenommen und verwertet werden kann.

Dennoch dient das Kurkumagewürz zur Prävention

Das Gewürz Kurkuma soll natürlich trotzdem einen Platz in deiner Küche haben, präventiv wirkt es auch in kleinen Mengen. Kurkuma verfeinert Fleisch, Fisch, Gemüse, Saucen, aber auch Milchprodukte und süße Gerichte - dann vor allem in Kombination mit Ingwer oder Anis. Es ist einfach ein wunderbarer Geschmacksspender für sehr viele Gerichte. Da das Kurkumin ausschließlich fettlöslich ist, solltest du auch darauf achten, es immer gemeinsam mit Öl (Leinöl, Olivenöl,...) zu verwenden. Eine einfache Variante – Mische 3 EL Öl mit einem ¼ EL Kurkuma und verfeinere es mit einer guten Prise frisch gemahlenen Pfeffer. Diese Gewürzmischung kannst du nun in Salate, Gemüsepfannen oder auch Suppen, etc. dazugeben.

 

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Die Dosierung von Kurkuma pro Tag variiert je nach Krankheitsbild zwischen 3-8 Gramm. Entscheiden kann man sich zwischen Tabletten, Kapseln, Tee oder Knollen.

Quellen

http://www.kurkuma-wurzel.info/

https://www.zeitenschrift.com/artikel/kurkuma-gegen-jedes-leid-ist-ein-kraut-gewachsen