Miso

Was ist Miso?

 Miso ist eine universelle Würzpaste wie ein Brühwürfel. Es wird hergestellt aus Sojabohnen, Getreide und Salz. Das Ganze fermentiert zwei oder drei Jahre lang. Dann ist es eine braune Paste geworden. Außerdem hat dieser lange Reifeprozess die Zutaten veredelt. Die Reife macht die Sojabohnen zu einem hochwertigen Nahrungsmittel mit aktiven Bakterien. Woran erinnert uns das? Genau, an unser Sauerkraut, dessen Bekömmlichkeit auch auf Milchsäurebakterien beruht. Im Miso gibt es neben wertvollem Eiweiß viele Enzyme, Bakterien und Hefen, die in rohem Zustand nicht vorhanden sind. Ein Merkmal von Miso ist die leichte Bekömmlichkeit und Verwertung im Körper.


In Asien gehen die Menschen ohne eine warme Misosuppe am Morgen nicht aus dem Haus. Denn Miso ist eines der ältesten Würzmittel und ihm werden viele Heilwirkungen zugeschrieben.

Das Geheimnis liegt darin, dass das Miso den freundlichen Darmbakterien auf die Sprünge helfen soll. So kommt Gleichgewicht ins ganze Darmsystem und zwar schnell und auf natürliche Art.

Wer morgens nicht gleich eine Suppe mag, kann Miso auch im heimischen Eintopf als Mittagessen verwenden. Oder andere Gemüse-Gerichte damit würzen.

Miso und Gesundheit

Dem Miso wird nachgesagt, dass es die Bildung der freundlichen Darmbakterien fördert.

Eine Suppe oder ein Gemüse-Eintopf mit Miso ist wärmend und kräftigend. Weil das Miso so gut auf die Darmbakterien wirkt, ist es bestens geeignet, das Immunsystem zu stärken.

Außerdem gilt die Misosuppe als basenbildend. Deshalb nennt man sie auch den „Basenschuss“ am Morgen. Das tut Menschen gut, die wegen einer Gewebsübersäuerung Schmerzen in Muskeln und Gelenken haben.

Wer gesundheitliche Probleme hat, tut sich was Gutes mit einer Misosuppe gleich am Morgen. Denn der säurebildende Kaffee fördert eher chronische Entzündungen. Das Koffein muss von der Leber entgiftet werden und das bedeutet Arbeit für das Organ.