Ölziehkur zum Entgiften

Wir nehmen heute sehr viele belastende Stoffe aus unserer Nahrung, der Luft, der Kleidung, aus Kosmetika und der Umwelt allgemein auf, die der Körper so schnell wie möglich wieder loswerden möchte. Unsere Aus- scheidungsorgane laufen deshalb auf Hochtouren und kommen oft trotzdem mit dem Entsorgen des krank machenden Mülls nicht mehr nach. Wir sollten also alle Möglichkeiten nutzen, mit denen wir unseren Körper bei seinen Bemühungen unterstützen können. In diesem Zusammenhang kann uns eine sehr alte und wirkungsvolle Säuberungstechnik gute Dienste leisten.


Kaum eine andere Naturheilmethode entgiftet den Körper so gründlich wie die Kur mit Sonnenblumenöl aus der russischen Volksmedizin. So ist es nach Dr. Karach möglich, viele Krankheiten zu heilen, auch solche die vielleicht durch das Einnehmen giftiger, chemischer Arzneimittel verursacht wurden.

Wann wird eine Ölzieh-Kur empfholen?

Die Ölkur wirkt bei allen Arten von Krankheiten und Leiden, weil sie die körpereigenen Abwehrkräfte steigert. Außerdem wirkt sie sehr wirksam vor gefürchteten chronischen Leiden (Herz-Kreislauf, Stoffwechsel, Krebs etc.) Bei Personen mit mehreren Leiden ist anfangs eine Verschlechterung des Zustandes möglich, auch eine Erhöhung der Körpertemperatur ist kein Grund die Kur abzubrechen. Der Organismus erholt sich mit Sicherheit!

  • Allergien
  • Kopfschmerzen / Migräne
  • Infektanfälligkeit
  • Rheuma (Arthritis / Arthrose)
  • Zahnfleischerkrankungen, lockere Zähne
  • Chronische Müdigkeit
  • Verhinderung der Zerstörung des Organismus
  • Belastung durch Umweltgiften

Wirkung

  •  Der Organismus bekommt seine ursprüngliche Kraft und Frische zurück.
  • Ruhiger Schlaf stellt sich ein (man ist nach dem Schlaf nicht mehr Müde).
  • gut gegen Zahnfleischbluten und bei anderen Beschwerden im Mund- und Rachenraum.
  • Zähne werden fester und weißer.
  • Erinnerungsvermögen kehrt zurück.

 Wichtig: Die Sonnenblumenöltherapie kann die medizinischen Abklärungen von Krankheiten durch einen Arzt oder Heilpraktiker nicht ersetzen!

Anwendung

  • Kalt gepresstes Sonnenblumenöl – maximal einen Suppenlöffel, mindestens jedoch einen Kaffeelöffel voll in den Mund nehmen
  • Das Öl wird dann während 15 bis 20 Minuten bei geschlossenen Lippen durch den Mund gezogen, durch die Zähne gesaugt; die ganze Mundhöhle wird auf diese Weise gründlich durchgespült.
  • Das Öl darf auf keinen Fall heruntergeschluckt werden!
  • Das Öl ist zuerst dickflüssig, dann aber wird es dünnflüssig.
  • Wenn es ausgespuckt wird, sollte es weißlich wie Milch sein. Ist die Flüssigkeit gelb, so ist das ein Zeichen dafür, dass die Therapie von zu kurzer Dauer war.
  • Nach dem Ausspucken sollte die ganze Mundhöhle mehrere Male mit Wasser gespült und die Zähne mit der Zahnbürste gereinigt werden.
  • Die ausgespuckte Flüssigkeit enthält eine große Menge an Bakterien und Krankheitserreger, sodass anschließend auch das Waschbecken gründlich gereinigt werden sollte.
  • Den ganzen Vorgang sollte man mindestens einmal am Tag, wenn möglich auch zwei- oder dreimal am Tag über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen regelmäßig wiederholen, um einen echten Heileffekt erzielen zu können!
  • Wichtig ist dabei jeweils, dass dieses Procedere grundsätzlich vor den Mahlzeiten erfolgen sollte, um vor allem in der Früh, die während der Nacht angesammelten Bakterien im Mundraum, wirksam reduzieren zu können.

Wie wirkt eine Ölzieh-Kur

Für die Wirkungsweise der Ölzieh-Kur gibt es unterschiedliche Theorien, die allerdings nicht durch irgendwelche Doppelblindstudien oder andere Beweisverfahren belegt werden: Ein Erklärungsmodell besagt, dass das Schwenken des Sonnenblumenöls im Mund einen Reiz auf die Mundschleimhaut ausübt und diese so zur Absonderung von Giftstoffen oder krankheits-erregenden Mikroorganismen anregt. Weil das Öl während des Schlürfens emulgiert, könnte das bedeuten, dass durch die Ölzieh-Kur sowohl fettlösliche als auch wasserlösliche Giftstoffe ausgeschieden werden könnten.

 

Welche Öle eigenen sich für eine Ölzieh-Kur?

Grundsätzlich eignen sich all jene Öle, die jeder von uns auch für die Zubereitung von Salaten verwendet. Allerdings sollte man doch einige Qualitätsforderungen an das in Frage kommende Speiseöl stellen:

  •  Es sollte kaltgepresst sein und die für das Öl verwendeten Samen sollten aus Öko-Anbau stammen.
  • Das Öl sollte in kleineren Mengen bis max. 0,5 l gekauft werden, da es nach dem Öffnen des Verschlusses schnell altert, und es sollte grundsätzlich in dunklen Gläsern aufbewahrt werden.
  • In Frage kommen vor allem Sonnenblumen-, Sesam-, Schwarzkümmel- und natürlich Olivenöl.
  • Ebenso geeignet sind Kernöle, beispielsweise jene von Traubenkernen, schwarzen Johannisbeeren und vom Sanddorn.

Quelle:

Baumann, P. (o. J.). Ölziehkur und Ölziehen – Was ist eine Ölziehkur? Abgerufen am 04.10.2012 von http://www.kraeuter-verzeichnis.de/blog/oelziehkur---was-ist-eine-oelziehkur-.shtml

Goldbacher, A. (o. J.). Ölzieh-Kur – Eine Entgiftungstherapie für allerlei Krankheiten? Abgerufen am 04.10.2012 von http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/oelzieh-kur-eine-entgiftungstherapie-fuer-allerlei-krankheiten